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MOTTAINAI – „Kinderflohmarkt“ 24, September 2017 –

Mottainai_24092017Wort des Monats:

mottainai – Ein Schlüsselbegriff im Bereich Umwelt mit der Bedeutung von „Nichts verschwenden, was wertvoll ist.“

Laut Kojien, einem der renommiertesten Wörterbücher der japanischen Sprache, wird der Begriff mottainai allgemein gebraucht, um ein Gefühl des Bedauerns über die Verschwendung einer Sache auszudrücken, deren tatsächlicher Wert nicht ausreichend genutzt wird. In jüngster Zeit hat sich dieses Wort zu einem Schlüsselbegriff bei der Behandlung globaler Probleme in Bezug auf Ressourcen und Umwelt entwickelt.

Die bekannteste Fürsprecherin von mottainai ist Wangari Maathai, die stellver-tretende Umweltministerin von Kenia und Friedensnobelpreisträgerin von 2004. Maathai ist der Überzeugung, dass dieses Wort in perfekter Weise den Geist der 3 Rs (englisch: reduce, reuse and recycle, auf Deutsch etwa „Reduzieren, wieder-verwerten und recyceln“) zum Ausdruck bringt, die eine effiziente Nutzung der Ressourcen propagieren.

Der Geist von mottainai wird auch in den Weißbüchern der japanischen Regie-rung über Umwelt sowie über eine auf dem Prinzip des Recycling basierenden Gesellschaft für 2005 diskutiert. Beim G8-Gipfel im Juli 2005 meinte der japani-sche Ministerpräsident Junichiro Koizumi gegenüber den Staats- und Regierungs-chefs der anderen Länder: „Es ist vielleicht schwierig, den Begriff ins Englische, Französische, Deutsche oder in eine andere Sprache zu übersetzen, aber ich den-ke, dass wir einfach das japanische Wort mottainai verwenden können.“

Ministerpräsident Koizumi rief dazu auf, das Wort mottainai als universalen Be-griff im Rahmen des internationalen Engagements für eine effiziente Nutzung der Ressourcen zu verwenden.

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In memory of Giuseppe Ruglioni Sensei ( Beppesan) *1953 – †2016

Beppe-+-Iris

In memory of Giuseppe Ruglioni Sensei ( Beppesan)
*1953 – †2016
I met Beppesan for the first time at the Blackforest-Aikido Seminar in 1987.
Over the years he became my teacher, my mentor and my rock in the Aikido world. When I founded my own Dojo, the Doshu recommended to me, to find a Shihan… there was no doubt in my mind that it had to be Beppe. Practicing with him and having him as a teacher was always honest, deep, so joyful and he was generous. His house and the Ki Dojo was open for me and my students anytime.
When my daughter Stella went to live in Florence, he was like a father to her, so my mind was at rest.
I am sure I can speak for all foreign students he travelled to in the many years that have past,that he kept us all going on the path of Budo.
Now he is … “far from the eye, but ever so close to the heart”

Iris Scanlon, Florenz 8.2.2016

Zum Gedenken an Giuseppe Ruglioni ( Beppesan)
*1953 – †2016
Ich traf Beppesan zum ersten Mal auf einem Aikido – Seminar im Schwarzwald 1987.
Mit den Jahren wurde er zu meinem Lehrer, meinem Mentor und meinem Felsen in der Aikido Welt. Als ich mein eigenes Dojo gründete empfahl mir Doshu Yoshigasaki, mir einen Shihan zu suchen. Für mich gab es keinen Zweifel, es musste Beppe sein. Mit ihm zu üben und von ihm zu lernen war immer ehrlich, tiefsinnig, großzügig und voller Freude seinerseits. Sein Haus und das Ki Dojo waren für mich und meine Schüler jederzeit offen.
Als meine Tochter Stella nach Florenz ging, um dort zu leben, war Beppesan wie ein Vater zu ihr, und ich konnte sie beruhigt gehen lassen.
Ich kann sicher für alle ausländischen Schüler sprechen, zu denen er in den vergangenen Jahren so viele Male gereist ist, dass er uns alle auf unserem Budo Weg unterstützt hat.
Er ist nun: „ dem Auge fern, doch dem Herzen so nah..“

Iris Scanlon, Florenz , 8.2.2016

Mai 2015